Matcha Schale
Nonkou Shichishu Masu

Studio Shoraku

ID
0177
Diese edle Matchaschale ist nach einer der traditionellen sieben Nonkou-Schalenformen gearbeitet mit leicht quadratischem Körper und überzogen mit schwarzer Raku-Glasur. Besonders macht sie die dekorative Welle aus freigelegtem Ton an der Schalenaussenseite. Handgefertigt im Shoraku-Keramikstudio in Kyoto, perfekt für Teezeremonien und besonderen Matcha-Genuss.
 
Produkt Chawan - Matcha Tee Schale
Farbe Schwarz
Stil Raku-yaki
Herkunft Kyoto, Japan
Studio Shoraku
Größe Ø12 x 7.5cm
Künstlerstempel Siegel auf der Unterseite
Verpackung Holzbox


Jedes Stück ist ein handgefertigtes Unikat, daher können Farbe, Maße und Ausführung leicht variieren

389,90 €

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ID
0177
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Shoraku 松楽窯

Die Töpferei Shõraku wurde 1903 in Kyoto gegründet und zählt zu den angesehensten traditionellen Raku-Herstellern Japans. Die Schalen entsprechen in besonderer Weise der wabi-sabi-Ästhetik, die für gute Raku-Schalen an erster Stelle steht. Shohraku Sasaki, geb. 1944, führt das Studio in dritter Familiengeneration.

Chawan 茶碗

Die Teeschale, auch “Chawan” oder “Matchawan” (抹茶碗, wörtlich: "Matcha Tee Schale") genannt, stammt ursprünglich aus China und wurde im 13. Jahrhundert von Mönchen nach Japan gebracht. Bis heute wird die Chawan in der japanischen Teezeremonie verwendet, um Koicha (dicker, dunkler Zeremonie-Tee aus viel feinstem Matcha) und Usucha (dünnere, schaumige Version; die bekanntere Zubereitung von Matcha) zuzubereiten. Chawan gibt es in einer Vielzahl von Formen und regionalen Stilen, manchmal auch mit saisonalen Motiven, was sie zu beliebten Sammlerstücken macht.

Raku Yaki 楽焼

Raku Teeware wird insbesondere für Teezeremonien verwendet und ist eine besondere Art handgeformter Keramik. Sie wird bei niedrigen Temperaturen schnell gebrannt und dann rasch an der Luft oder im Wasser abgekühlt, wodurch sie ihre charakteristische weiche, warme Textur erhält. Die erste Form von Raku-Schalen wurden im 16. Jahrhundert vom führenden japanischen Teemeister Sen no Rikyu in Zusammenarbeit mit Tanaka Chojiro, einem Kachelmacher aus Kyoto, entwickelt. Chojiro wurde später zum Gründervater der Raku-Keramik-Traditionslinie. Ursprünglich wurden die Raku-Schalen, die die Schlichtheit der von Rikyu vertretenen -Ästhetik widerspiegeln sollten, ohne Verzierungen hergestellt und dafür in schlichtem schwarz oder rot - Farben, die das leuchtende Grün des Matcha am besten zur Geltung bringen sollten.

Kuro Raku 黒楽

Schwarze bzw. Kuro Raku-Teeschalen sind mit einer transparenten Glasur überzogen, die traditionell aus pulverisiertem Kamogawa-ishi - eisen- und manganreichen Steinen aus Kyotos Kamo-Fluss - hergestellt werden. Nach dem Auftragen mehrerer Schichten Glasur wird die Schale bei etwa 1200 °C für 5 bis 10 Minuten gebrannt. Die rotglühende Schale wird anschließend mit Zangen aus dem Ofen genommen, was für charakteristische Spuren auf der Oberfläche sorgt und final an der Luft oder in Wasser abgekühlt.

Pflege und Reinigung

Da Raku-Keramik sehr porös gearbeitet ist, sollte sie ausschließlich zur Zubereitung von Matcha verwendet werden, da es sonst zu Geruchs- oder Geschmacksübertragungen anderer Tees in die Keramik kommen kann. Nur mit lauwarmem Wasser und ohne Spülmittel reinigen. Vor dem Gebrauch mit warmem Wasser ausspülen und unmittelbar nach der Verwendung säubern, um Flecken zu vermeiden. Anschließend gründlich mit einem Geschirrtuch trocknen. Raku-Keramik sollte niemals länger eingeweicht bleiben, da sie sonst Schaden nehmen kann.

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